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Broschüren:
- „Volle Tanks - leere Dörfer“
Vertreibung und Menschenrechtsverletzungen in Kolumbien: Ölpalmanbau
und Agrokraftstoffboom
Dokumentation des Seminars:
"Agro-Treibstoffe und Menschenrechtsverletzungen in Kolumbien"
30.11. bis 02.12.2007 in Walberberg
Herausgegeben von kolko e. V.
Noch vor wenigen Jahren propagierten selbst Umweltorganisationen die die
Energie vom Acker als Teil einer Lösung für Umweltprobleme. Inzwischen
treiben EU und Bundesregierung die massive Förderung der Agroenergie
als wesentliche Pfeiler ihrer Klimaschutzpolitik voran, doch zeigen immer
mehr Untersuchungen, dass die Gewinnung von Energie aus landwirtschaftlichen
Erzeugnissen dem Klima wenig nutzt oder gar schadet.
Mit 3,5 Millionen internen Vertriebenen seit 1989 steht Kolumbien weltweit
an zweiter Stelle nach dem Sudan, was die Zahl der Binnenflüchtlinge
betrifft. Gewaltsame Vertreibung und die Landfrage sind daher zentrale Themen
im Hinblick auf die Menschenrechtssituation in Kolumbien. In der Regel werden
die Menschen gezielt aus wirtschaftlichen und militärischen Interessen
vertrieben, dabei spielt die Ausweitung des Ölpalmanbaus eine immer
größere Rolle. Versuche der KleinbäuerInnen das Land zu
behalten oder zurückzukehren, werden mit Drohungen und Gewalt beantwortet.
Das Seminar "Menschenrechtsverletzungen und Palmölproduktion
in Kolumbien", das vom 30.11. bis 02.12.2007 in Walberberg stattfand,
ist den Verbindungslinien zwischen dem Agrokraftstoffboom sowie Vertreibung
und Menschenrechtsverletzungen in Kolumbien nachgegangen. Die Dokumentation
gibt die Seminarbeiträge in gekürzter Form wieder.
Die Dokumentation enthält folgende Beiträge:
· Agrokraftstoffe: Chance oder Risiko? Thomas Fritz
· Palmölproduktion in Kolumbien: Ausbaupläne, geplante
Verwendung, Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung. Fidel
Mingorance, Human Rights Everywhere, Luxemburg
· Menschenrechtsverletzungen und Vertreibung für Palmplantagen:
Fallbeispiel Curvaradó/Jiguamiandó. Henry Ramirez
· Agro-Energie im Spannungsfeld von Klimawandel und Armutsbekämpfung.
Susanne Breuer/Misereor
· Auswirkungen des Agrartreibstoff-Booms auf das Menschenrecht auf
Nahrung. Roman Herre, FIAN Deutschland
· Podiumsdiskussion
· Weiterführende Lektüre und Materialien
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Die Broschüre finden Sie hier zum Download:
http://www.kolko.de/downloads/volle_tanks_leere_doerfer.pdf
(1,8 MB)
Sie kann bestellt werden gegen eine Schutzgebühr von 3 Euro bei kolko
e.V.
- „Autoritärer Staat und paramilitärische Machtnahme in Kolumbien
Die Regierung Uribe und der Krieg gegen die soziale Bewegung “
Broschüre, 109 Seiten, Berlin, Dezember 2007. ISBN 978–3–923020–39–3
FDCL e.V. und kolumbienkampagne berlin (Hrsg.)
Inhalt
1. Einführung
2. Raul Zelik: Der Plan Colombia und Uribes Seguridad Democrática
3. Mario Duran: Der kommunitäre Staat, sein paramilitärisches
Projekt und die Folgen der Machtkonzentration
4. William Bastidas: Demobilisierung: Das Ende des Paramilitarismus in Kolumbien?
5. Héctor Castro Portillo: Uribe und der politische Anspruch der
paramilitärischen Gruppen
6. Carlos Medina Gallego: Die Institutionalisierung paramilitärischer
Herrschaft
7. Kristofer Lengert: Todesschwadronen gegen Gewerkschaften
8. Fabian Singelnstein: Paramilitarismus als Speerspitze in der Gegenagrarreform
Kolumbiens
9. Stephan Suhner: Ölpalme, Agrotreibstoffe und Paramilitarismus in
Kolumbien
10. Ralf Häussler: Das Tribunal der Völker TPP in Bogotá
/ Kolumbien untersucht die Verbrechen der Ölkonzerne
11. Torben Somasundram: Die Akte Petróleo. Der schmutzige Krieg als
Instrument der Ressourcenfreilegung
12. Stephan Suhner: Kohle für die Welt - Armut für Kolumbien
13. Julian König: Der Konflikt im Sur de Bolívar. Ein Krieg
zur Durchsetzung ökonomischer Interessen
14. Dokumentation Offener Brief an die EU
15. kolumbienkampagne berlin und FDCL e.V.
16. Kolumbiengruppen in Deutschland und der Schweiz
Weitere Infos unter http://fdcl-berlin.de/?id=1376
Gegen eine Schutzgebühr von EUR 5,00 (zzgl. Versand) zu beziehen über:
archi[at]fdcl.org
- „Die Hoffnung hinter der Angst - Friedensgemeinden in Kolumbien“
Herausgegeben von kolko e. V.
Vor 10 Jahren, am 23. März 1997, erklärte sich San José
de Apartadó im Nordwesten Kolumbiens zur Friedensgemeinde. Sie war
die erste Gemeinde, die als Reaktion auf Vertreibung und Bedrohung ihr Dorf
als Friedensgemeinde kennzeichnete. Damit verbunden ist u.a. die Selbstverpflichtung,
mit keinem der bewaffneten Akteure zusammenzuarbeiten.
Die Forderung, als Zivilbevölkerung respektiert zu werden geht einher
mit der Hoffnung, in Würde auf ihrem Land leben und arbeiten zu können
auch mitten im Krieg. Inzwischen sind viele weitere Initiativen in unterschiedlichen
Organisationsformen entstanden. Einige Dörfer kennzeichnen beispielsweise
ihre Lebensräume als Humanitäre Zonen.
In der Broschüre wird die Idee der Friedens- und Widerstandsgemeinden
vorgestellt, beispielhaft wird auf die Situation von zwei Gemeinden näher
eingegangen. Die Friedensgemeinden spielen für die kolumbianische Gesellschaft
in ihrem Ringen um eine Beendigung des bewaffneten und sozialen Konflikts
eine wichtige Rolle, da sie seit Jahren eine andere Lebensweise beispielhaft
praktizieren.
Die Broschüre kann gegen Zusendung eines frankierten Rückumschlags
in der Geschäftstelle von kolko e.V. bestellt werden.
Die Broschüre zum download: http://www.kolko.de/downloads/kolko_friedensgemeinden_kolumbien.pdf
(pdf, 1,68 MB)
-
„Kolumbien - so grausam schön“
Die Broschüre gibt einen guten Überblick über den Konflikt in Kolumbien
und beschreibt die hoffnungsvollen Ansätze der Projekt-Partner von „Brot
für die Welt“ in ihrer Arbeit für Frieden und Menschenrechte. Sehr gut geeignet
für Menschen, die sich zum ersten Mal mit Kolumbien beschäftigen.
28 Seiten, 2 Euro, Artikelnummer: 11 43 02 01
Sie können die Broschüre bei Brot
für die Welt bestellen.
-
„Wo die Rosen blühen - Kolumbien zwischen Schmerz und Hoffnung“
Juli 2003, TDH, FIAN, DGB-Bildungswerk (Bestellung:FIAN - Overwegstr. 31
- 44625 Herne)
-
„Soziale Bewegungen in Kolumbien“
ILA 252 - Feb.2002 - ILA, Informationszentrum Lateinamerika, Heerstr. 2005,
53111 Bonn
-
„Plan Colombia“
ILA 245 - Mai 2001 - ILA, Informationszentrum Lateinamerika, Heerstr. 2005,
53111 Bonn
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Projektmappen von Brot für die Welt:
Die Informationsmappen zu einzelnen Projekten enthalten einen Länderbericht,
eine ausführliche Beschreibung der Aktivitäten im vorgestellten Projekt,
kurze Berichte oder Interviews sowie Literatur- und Medienhinweise.
Bisher erschienen:
Zu diesen Projekten sind jeweils eine Diaserie und Bilder für eine Ausstellung
erhältlich. Beide können kostenlos ausgeliehen werden bei:
"Brot für die Welt", Projektinformation Lateinamerika, Stafflenbergstraße
76, 70184 Stuttgart
Tel.: 0711/2159-376, Fax: 0711/2159-110,
i.mathe-anglas@brot-fuer-die-welt.org

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