![]() |
|
Downloadbereich: Entwicklungspolitische
Folgen des Welthandels mit Agroenergie (pdf, 233 kB) Mit diesem Diskussionsbeitrag möchte „Brot für die Welt“ Stellung in der weltweit kontrovers geführten Debatte über die energetische Biomasse-Nutzung beziehen. Als evangelisches Hilfswerk stehen für „Brot für die Welt“ die Bedürfnisse marginalisierter Gruppen in Entwicklungs- und Schwellenländern im Vordergrund. Erfahrungen unserer Projektpartner in Afrika, Asien und Lateinamerika sind in dieses Papier eingeflossen. Inhalt: Einleitung
Volle Tanks - leere Dörfer, kolko e.V. (pdf, 1,8 MB) Vertreibung und Menschenrechtsverletzungen in Kolumbien: Ölpalmanbau und Agrokraftstoffboom Dokumentation des Seminars: Sowohl die Situation in Kolumbien als auch die Diskussion um den Nutzen der Agroenergie sind komplexe Themen: der langjährige Konflikt in Kolumbien und die anhaltenden Menschenrechtsverletzungen beschäftigen Analysten und führen häufig zu unterschiedlichen Einschätzungen. Klar ist jedoch, dass die Gewalt vielschichtige Ursachen und Wirkungsweisen hat. Die große Zahl gewaltsamer Vertreibungen zeigt, dass das Thema "Land" eine wesentliche Rolle im Konflikt spielt. Auch in der Debatte um die Energie vom Acker gibt es ganz unterschiedliche Positionen. Noch vor wenigen Jahren propagierten selbst Umweltorganisationen diese Option als Teil einer Lösung für Umweltprobleme und derzeit treiben sowohl die Bundesrepublik als auch die EU die massive Förderung der Agroenergie als wesentliche Pfeiler ihrer Klimaschutzpolitik voran. Wörter wie "Biosprit" suggerieren, dass diese Energieträger besonders umweltfreundlich sind, doch zeigen immer mehr Untersuchungen, dass die Gewinnung von Energie aus landwirtschaftlichen Erzeugnissen nicht automatisch dem Klima nutzt, womöglich sogar schadet und darüber hinaus auch die Welternährung beeinträchtigt. Die Bezeichnung Agrokraftstoff oder Agroenergie ist daher wesentlich passender, nimmt sie der vermeintlichen Lösung doch schon einiges von ihrem Charme. Es mehren sich die Studien, die vor negativen Effekten auf die Welternährung warnen, wenn immer mehr Ackerfläche für Energie- statt für Nahrungsmittelpflanzen eingesetzt wird. Zu den kritischen Stimmen gehören die für Landwirtschaft und Ernährung zuständige UN-Organisation FAO sowie der UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung Jean Ziegler. Das von kolko e.V. und Pax Christi Solidaritätsfonds "Eine Welt" im Dezember 2007 durchgeführte Seminar "Menschenrechtsverletzungen und Palmölproduktion in Kolumbien" hat die beiden Themen Kolumbien und Agroenergie zusammengeführt. Der Zusammenhang hat sich dabei direkt aus der praktischen Menschenrechtsarbeit ergeben. 1997 wurden tausende von Menschen aus den Curvaradó und Jiguamiandó-Flussbecken im Bundesstaat Chocó gewaltsam von Armee und Paramilitärs von ihrem Land vertrieben. Nach ihrer Rückkehr mehrten sich die Informationen über Ölpalmplantagen auf ihrem Land. Als sich Gemeindemitglieder begleitet von Menschenrechtsorganisationen und internationalen Delegierten im Jahr 2004 daran machten, das gesamte Land ihres kollektiven Landtitels zu begehen, trauten sie ihren Augen kaum: wo früher Sumpfgebiete, Mangroven, kleine Flüsse und Seen den Rahmen für eine der weltweit höchsten Artenvielfalt gegeben hatten, war das Land trockengelegt. Endlose Monokulturen von Ölpalmen erstreckten sich kilometerweit und fraßen sich immer weiter in den tropischen Feuchtwald vor, breiteten sich auf dem Land der dort ursprünglich ansässigen afrokolumbianischen Gemeinden aus und machten damit deren traditionelle Lebensform unmöglich. Rundbrief Sonderprogramm Kolumbien 5/2007, Brot für die Welt (pdf, 380 kB)
Rundbrief Sonderprogramm Kolumbien 4/2007, Brot für die Welt (pdf, 1,17 MB)
Rundbrief Sonderprogramm Kolumbien 2/2007, Brot für die Welt (pdf, 195 kB)
Die Hoffnung hinter der Angst - Friedensgemeinden in Kolumbien (pdf, 1,68 MB) Broschüre von kolko e. V. Vor 10 Jahren, am 23. März 1997, erklärte sich San José de Apartadó im Nordwesten Kolumbiens zur Friedensgemeinde. Sie war die erste Gemeinde, die als Reaktion auf Vertreibung und Bedrohung ihr Dorf als Friedensgemeinde kennzeichnete. Damit verbunden ist u.a. die Selbstverpflichtung, mit keinem der bewaffneten Akteure zusammenzuarbeiten. Die Forderung, als Zivilbevölkerung respektiert zu werden geht einher mit der Hoffnung, in Würde auf ihrem Land leben und arbeiten zu können auch mitten im Krieg. Inzwischen sind viele weitere Initiativen in unterschiedlichen Organisationsformen entstanden. Einige Dörfer kennzeichnen beispielsweise ihre Lebensräume als Humanitäre Zonen. In der Broschüre wird die Idee der Friedens- und Widerstandsgemeinden vorgestellt, beispielhaft wird auf die Situation von zwei Gemeinden näher eingegangen. Die Friedensgemeinden spielen für die kolumbianische Gesellschaft in ihrem Ringen um eine Beendigung des bewaffneten und sozialen Konflikts eine wichtige Rolle, da sie seit Jahren eine andere Lebensweise beispielhaft praktizieren. Die Broschüre kann auch gegen Zusendung eines frankierten Rückumschlags
in der Geschäftstelle von kolko e.V. bestellt werden. Colombia's new armed Groups - Latin America Report N°20 – 10 May 2007 (pdf, 543 kB) International Crisis Group Bogotá/Brussels, 10 May 2007: Following the demobilisation of the paramilitaries, Colombia is threatened by the rise of new illegal armed groups heavily involved in drugs and other illegal activity. The latest report from the International Crisis Group, analyses the armed groups that are emerging in several parts of Colombia, threatening the success of the government’s demobilisation strategy and the reintegration of some 32,000 paramilitary fighters and their support networks. Persiste grave situación de derechos humanos y derecho humanitario en Colombia (doc, 124 kB) Un informe del Observatorio de derechos humanos y derecho humanitario, Coordinación Colombia-Europa-Estados Unidos En Colombia, las violaciones a los derechos humanos y al derecho humanitario continúan siendo sistemáticas y generalizadas. Sin pretender un análisis exhaustivo sobre todas y cada una de las modalidades de violación, durante la primera administración del presidente Álvaro Uribe Vélez (2002-2006) resaltan tres tendencias de la situación de derechos humanos y derecho humanitario: i) la ocurrencia de violaciones del derecho a la vida, a consecuencia de la violencia sociopolítica, se mantiene dentro de la tendencia de la última década; ii) el incremento de las detenciones arbitrarias es una de las consecuencias más visibles de la aplicación de la política de “seguridad democrática”; y iii) la paulatina y creciente paramilitarización de la sociedad y las instituciones colombianas es un hecho notorio y grave, a pesar de las negociaciones entre el Gobierno y los grupos paramilitares . Rundbrief Sonderprogramm Kolumbien 5/2006, Brot für die Welt (pdf, 380 kB)
Rundbrief Sonderprogramm Kolumbien 3/2006, Brot für die Welt (pdf, 82 kB)
Rundbrief Sonderprogramm Kolumbien 1/2006, Brot für die Welt (pdf, 285 kB)
Rundbrief Sonderprogramm Kolumbien 7/2005, Brot für die Welt (pdf, 524 kB)
Megaprojekte am Pazifik und der Weg zum Ethnozid
Die vorgelegten Auszüge aus der Veröffentlichung „Megaprojekte am Pazifik und der Weg zum Ethnozid” machen uns mit einem wichtigen Teil der Pazifik-Region in Kolumbien, dem Chocó, bekannt. Nach Jahren der Nichtbeachtung und Marginalisierung des Chocó haben seit 1996 vor allem paramilitärische Verbände im Dienst wirtschaftlich interessierter Kreise den Krieg in die Region gebracht. Die Studie, vorgelegt von der katholischen Kirche mittels ihrer Kommission Leben, Gerechtigkeit und Frieden (Comisión de Vida, Justicia y Paz) in der Diözese Quibdó, zeigt einerseits Hintergründe und Ursachen des Krieges auf. Andererseits wird belegt, wie sehr Umweltschutz, Menschenrechtsarbeit und Einsatz für den Frieden eine unzertrennliche Einheit bilden. Instituto Popular
de Capacitación: Informe sobre el estado actual de los derechos humanos
en la Comuna 13 de la ciudad de Medellin, (rtf, 109 kB) El presente informe del Instituto Popular de Capacitación sobre la comuna 13 de Medellín busca actualizar la información de los hechos ocurridos en el 2002, así como hacer seguimiento a la situación de derechos humanos desde un enfoque integral de los mismos. En una dinámica de intensificación del conflicto armado urbano que tuvo su pico más alto, en cuanto a enfrentamientos, acciones armadas y población civil afectada, en el año 2002; año en que se registraron grandes despliegues militares del Estado contra grupos de milicias y guerrilla urbana con afectación de la población civil. A la vez, hace un balance del conflicto en el período 2003-2004 y su evolución en un contexto de evidente control de grupos paramilitares y de supuesta desmovilización en un “cese unilateral del fuego”. Policy Paper - The European Union and Colombia: An Alternative Approach (pdf, 83 kB) Rundbrief Sonderprogramm Kolumbien 4/2005 von Brot für die Welt (pdf, 368 kB)
Towards a Peace Process in Colombia - The Role of Europe and the United Nations (pdf, 345 kB)
Policy Paper - The European Union and Colombia: An Alternative Approach (pdf, 83 kB) Der Anbau der afrikanischen Palme im Chocó (pdf, 425 kB) El cultivo de la palma africana en el Chocó (pdf, 420 kB) Infomappe von kolko e. V. Stand Januar 2004 (pdf, 255 kB) Radiobeitrag Radio ONDA (mp3, 2,5 MB) Radiobeitrag Radio ONDA (mp3, 9,9 MB) Sie können beide Beiträge auch ohne lange Downloadzeit als Streaming Media auf der Website von Radio ONDA anhören:
|