Gewalt gegen Frauen: weltweit bekämpft und doch alltäglich. Neues Dossier der Internationalen Advocacy-Netzwerke (IAN)

November 2019

Autor*innen: Internationale Advocacy Netzwerke (IAN)

Foto: © Asosiasaun Chega! ba ita (ACbit), Timor-Leste, https://chegabaita.org/

Gewalt gegen Frauen ist eine globale Realität und gehört zu den häufigsten Menschenrechtsverletzungen. Die Strukturen ähneln sich: Patriarchale Sichtweisen sind in vielen Ländern nach wie vor tief verankert. Obwohl viele Regierungen inzwischen Gesetze zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt verabschiedet und die UN-Konvention zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW) ratifiziert haben, wird Recht in der Praxis häufig nicht angewendet. Soziale und kulturelle Gewohnheiten schützen die Täter und hindern Frauen daran, ihre Rechte wahrzunehmen. Frauen, insbesondere Angehörige marginalisierter Gruppen, scheuen die Anzeige geschlechtsspezifischer Gewalt aus Angst vor Stigmatisierung und Repression.

Das Bündnis Internationale Advocacy Netzwerke (IAN) engagiert sich für eine Verbesserung der Menschenrechtssituation in Afrika, Asien und Lateinamerika. Seine Mitgliedsorganisationen
arbeiten seit vielen Jahren mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen zusammen. Das Dossier „Gewalt gegen Frauen: weltweit bekämpft und doch alltäglich“ enthält aktuelle Berichte von IAN-Expert*innen zur Lage der Frauen in 14 Ländern. Jeder Bericht bietet Hintergrundinformationen und praxisorientierte Handlungsempfehlungen für alle Abgeordneten und Mitglieder des Bundestages, die Außenpolitik (mit-)gestalten.

Dossier hier zum Download verfügbar:

IAN 2019 – Dossier – Gewalt gegen Frauen in Afrika, Asien und Lateinamerika_FINAL_Einzelseiten_web

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