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Stellungnahme des zivilgesellschaftlichen Netzwerks AK Rohstoffe zum BMZ-Aktionsplan „Starke Partnerschaften für eine erfolgreiche Wirtschaft weltweit“

Stellungnahme des zivilgesellschaftlichen Netzwerks AK Rohstoffe zum BMZ-Aktionsplan „Starke Partnerschaften für eine erfolgreiche Wirtschaft weltweit“

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat im Oktober 2025 seinen Aktionsplan „Starke Partnerschaften für eine erfolgreiche Wirtschaft weltweit” vorgestellt. 33 zivilgesellschaftliche Organisationen, Mitglieder der AK Rohstoffe, haben eine Stellungnahme veröffentlicht, in der wir unsere Sorgen über die Reformpläne des BMZ äußern.

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Menschenrechtslage in Kolumbien 2025: MRKK-Kurzbericht und Empfehlungen an die Bundesregierung

Menschenrechtslage in Kolumbien 2025: MRKK-Kurzbericht und Empfehlungen an die Bundesregierung

Die Gewalt gegen Zivilbevölkerung und Menschenrechtsverteidiger*innen ist 2025 in vielen Regionen dramatisch eskaliert. Vorhaben zum Schutz von Menschenrechten haben für die Regierung an Priorität verloren. Straflosigkeit bei schweren Menschenrechtsverletzungen bleibt die Regel. In ländlichen Gebieten sind zivile staatliche Stellen weiter kaum präsent. Gleichzeitig führen drastische Mittelkürzungen v.a. in den USA und Europa zum Rückgang von Friedens- und Menschenrechtsinitiativen durch Zivilgesellschaft und Behörden. Sorge bereitet die Zunahme politischer Gewalt vor den Kongress- und Präsidentschaftswahlen 2026. Aide-Mémoire aus Anlass des Gesprächs des Forum Menschenrechte mit Außenminister Johann Wadephul am 19. November 2025.

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Frieden, Energie und Menschenrechtsverteidiger*innen – Positionspapier und neue Factsheets der MRKK

Frieden, Energie und Menschenrechtsverteidiger*innen – Positionspapier und neue Factsheets der MRKK

Die drei neuen Factsheets von Mitgliedern der Deutschen Menschenrechtskoordination Kolumbien (MRKK) geben einen Überblick zu zentralen Menschenrechtsthemen. Im Fokus stehen die Friedensgespräche mit bewaffneten Gruppen (paz total) und die Umsetzung des Friedensabkommens von 2016, der Schutz von Menschenrechtsverteidiger*innen und menschenrechtliche Herausforderungen bei der Energiewende. Das MRKK-Positionspapier formuliert konkrete Empfehlungen, wie Bundesregierung und Bundestag in den Bereichen Frieden, Gender, Energie, Schutz der Zivilgesellschaft und Sicherheitssektor-Reformen zu einer Stärkung der Menschenrechte beitragen können.

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MRKK-Positionspapier

MRKK-Positionspapier

Kolumbien ist ein strategischer Partner Deutschlands in Lateinamerika. Schwerpunkte der aktuellen Zusammenarbeit beider Staaten sind unter anderem Frieden, Klima, Energie und der Sicherheitssektor. Das Positionspapier der Deutschen Menschenrechtskoordination Kolumbien (MRKK) umfasst Empfehlungen an die neue Bundesregierung und den neuen Bundestag in den Themenfeldern Frieden, Gender, Menschenrechtsverteidiger*innen, Reformen in Polizei und Militär sowie Wirtschaft und Menschenrechte.

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DEUTSCHLANDS UND KOLUMBIENS ENERGIEWENDE: ALTE WUNDEN UND GRÜNER EXTRAKTIVISMUS  

DEUTSCHLANDS UND KOLUMBIENS ENERGIEWENDE: ALTE WUNDEN UND GRÜNER EXTRAKTIVISMUS  

Kolumbiens Energiesektor ist im Aufbruch: Fossile Energien sollen zurückgefahren, Wind- und Solarkraft stark ausgebaut werden. Das birgt Chancen für Klimaschutz und Entwicklung – zugleich drohen neue Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen, insbesondere im Bergbau. Denn die Regierung setzt neben dem Export von grünem Wasserstoff auch auf den Abbau kritischer Rohstoffe für die globale Energiewende. Der Umgang mit den Ewigkeitskosten des jahrzehntelangen Steinkohleexports ist dabei noch immer ungelöst. Dafür und auch für Schäden, die bei der Beschaffung von Rohstoffen für die grüne Wende entstehen, müssen deutsche Energieunternehmen und die Bundesregierung Verantwortung übernehmen.

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