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Veröffentlichungen

VERÖFFENTLICHUNGEN

Kolumbien-aktuell No. 623 | April 2022

Kolumbien-aktuell No. 623 | April 2022

Diesen Monat findet ihr in unserem Newsletter eine Mischung aus positiven und negativen Nachrichten. Einerseits stehen wieder einmal oder weiterhin die Interessen globaler, mächtiger Akteure im Zentrum; ein anderer Artikel diskutiert nationale Machtaspekte und deren Auswirkungen in den Medien. Andererseits haben ehemalige Militärangehörige an von der JEP organisierten Veranstaltungen Kriegsverbrechen öffentlich zugegeben und das Fracking Pilotprojekt in Puerto Wilches ist bis auf Weiteres suspendiert. Auch die Arbeit der Wahrheitskommission trägt Früchte und wächst auch in der Schweiz. Obwohl also die Machtverteilung häufig ungerecht ist und immer wieder zu Menschenrechtsverletzungen führt, kann Widerstand von unten durchaus auch erfolgreich sein.

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Kolumbien-aktuell No. 623 | April 2022

Kolumbien-aktuell No. 622 | März 2022

Im letzten Monat ist Einiges passiert in Kolumbien. Am 13. März waren Parlamentswahlen und es wurde vorgewählt, welche Präsidentschaftskandidat*innen Ende Mai antreten dürfen. Die Resultate sind keine grossen Überraschungen, aber durchaus bemerkenswert. Zum Beispiel hat Francia Marquez als Vertreterin der ‘Niemande’ die Chance, Vizepräsidentin zu werden. Ebenso wurden zum ersten Mal 16 Friedenssitze für das Parlament gewählt, die für Opfer des Konflikts reserviert sind. Sehr hoffnungsfrohe Neugkeiten, die natürlich nicht ohne Schatten auf die Bühne traten. Und trotzdem sollte das ihren transformativen Charakter nicht abschwächen. Betrachtet man die neusten Berichte von internationalen Organismen, braucht Kolumbien mehr denn je einen Wandel in eine neue Richtung.

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PM: Deutschlandbesuch Lucía González-Kolumbiens Wahrheits-kommission

PM: Deutschlandbesuch Lucía González-Kolumbiens Wahrheits-kommission

Hauptzweck des Besuchs der Kommissionsbeauftragten Lucía González ist es, den Prozess der Vorbereitung der Gesellschaft auf die Übergabe des Abschlussberichts zu erläutern. Dabei spielt die Frage des Exils – u. a. auch in Deutschland – als Folge des internen bewaffneten Konflikts in Kolumbien eine besondere Rolle. Sie wird außerdem über die die Strategien und Allianzen für die Aneignung des Berichts durch die Zivilgesellschaft und die pädagogischen und künstlerischen Aktionen, die für seine Verbreitung durchgeführt werden, berichten.

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MRKK-Factsheets zu den Themen Frieden, Land und Menschenrechts-verteidiger*innen

MRKK-Factsheets zu den Themen Frieden, Land und Menschenrechts-verteidiger*innen

Mit diesen drei Dokumenten wollen wir einen Überblick über den Stand der Umsetzung des Friedensabkommens geben und uns dabei auf drei Themen konzentrieren. Das Friedens-Factsheet gibt einen allgemeinen Überblick über die Umsetzung des Abkommens. Im Factsheet Land analysieren wir einen der zentralen Punkte des Abkommens, die Landreform, und ziehen schließlich eine Bilanz der Situation von Menschenrechtsverteidiger*innen fünf Jahre nach der Unterzeichnung des Abkommens.

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Kolumbien-aktuell No. 623 | April 2022

Kolumbien-aktuell No. 621 | Februar 2022

Auch im Februar hält die Gewalt unvermindert an. In wenigen Wochen finden die Parlamentswahlen statt, und illegale bewaffnete Gruppen schüchtern massiv KandidatInnen ein. Weiter werden Kleinbauernführer, LandrechtaktivistInnen und OpponentInnen gegen extraktivistische Projekte ermordet, mit dem Tod bedroht oder vertrieben. Nationale und wie Internationale Stimmen drücken vehement ihre Sorge über die Gewalteskalation aus – bisher ohne Einfluss auf die Regierung Duque. Ganz Ende Jahr hat Glencore Prodeco endlich den Bericht über die 2018 durchgeführte menschenrechtliche Folgeabschätzung veröffentlicht – ein Erfolgt für die Hartnäckigkeit der ask! leider lässt der Bericht noch viel zu wünschen übrig, wie der dritte Artikel dieses Newsletters ausführt.

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IAN-DOSSIER ZU Menschenrechte in 17  lÄNDERN

IAN-DOSSIER ZU Menschenrechte in 17 lÄNDERN

Wir, die Mitglieder des Bündnisses Internationale Advocacy Netzwerke (IAN), setzen uns seit vielen Jahren in enger Zusammenarbeit mit lokalen zivilgesellschaftlichen Akteur*innen für die Verbesserung der Menschenrechtssituation in Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas ein. Dabei machen wir auf die jeweiligen länder­spezifischen­Menschenrechtsprobleme­ aufmerksam und entwickeln daraus Handlungs empfehlungen für politische Entscheidungsträger*innen in Deutschland, auf EU- und UN-Ebene.

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