Mitgliedorganisationen der Deutschen Menschenrechtskoordination Kolumbien (MRKK) veröffentlichen eine Pressemitteilung zur Amtseinführung von Abelardo de la Espriella. In der Pressemitteilung äußern die Organisationen ihre Sorge über die Zukunft der Menschenrechte, des Friedens und der zivilgesellschaftlichen Arbeit in Kolumbien.
Pressemitteilungen
Pressemitteilung zu den Präsidentschaftswahlen: Kolumbien vor der Wahl – Frieden am Scheideweg
Im Vorfeld der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen am 31. Mai ist die humanitäre und Sicherheitslage in vielen Regionen Kolumbiens äußerst prekär. Die aussichtsreichsten Kandidat:innen stehen für zwei gegensätzliche politische Ansätze, um Frieden im Land zu erreichen: Dialog oder die „harte Hand“. Angesichts dieser unsicheren Lage kritisieren mehrere deutsche Menschenrechtsorganisationen und Hilfswerke die Pläne der Bundesregierung, sich stark aus der Friedensförderung in Kolumbien zurückzuziehen.
CSO statement on Fossil Fuels phase-out conference in Santa Marta
On 28 and 29 April 2026, more than 60 states will discuss scenarios and requirements for a progressive phase-out of fossil fuel extraction and use in Santa Marta, Colombia. In the lead-up to the First Conference on Transitioning away from Fossil Fuels, civil society organisations from across the world have developed a variety of concrete proposals and comprehensive requests to convening governments. In this context, the European human rights network on Colombia, oidhaco, together with 16 Colombian and European human rights organisations, urges the EU and Europe to reduce their dependence on fossil fuels and transform their extractive economic relations with other countries globally and with a particular focus on Latin America and Colombia.
Erklärung zum US-Militärschlag in Venezuela und Gewaltdrohungen gegen Lateinamerika
Die Militäroperation der USA in Venezuela Anfang des Jahres und die nachfolgenden Drohungen mit Militärinterventionen gegen Kolumbien, Mexiko und Kuba verstoßen gegen die UN-Charta und stellen eine gefährliche Gewalteskalation in Lateinamerika dar. Klar ist: Die internationale regelbasierte Ordnung vor weiterer Erosion zu schützen, ist auch im ureigenen Interesse Deutschlands und Europas. Die Bundesregierung sollte diese Völkerrechtsverstöße in aller Deutlichkeit verurteilen und sich energisch für den Schutz von Frieden und Menschenrechten in Lateinamerika einsetzen, erklären zwölf zivilgesellschaftliche Organisationen und Netzwerke zum Internationalen Tag des friedlichen Miteinanders am 28. Januar 2026.
Presseerklärung zur Verleihung des CSR-Preises 2025 der Bundesregierung: Kein Nachhaltigkeitspreis für EnBW!
Anlässlich der CSR-Preisverleihung der Bundesregierung am 3. April 2025 kritisieren zivilgesellschaftliche Organisationen die Nominierung des Energiekonzerns EnBW.
The OIDHACO network shares the concern about the current situation in Catatumbo.
The European organisations grouped in Oidhaco (Office for Human Rights in Colombia) express their deep concern about the recent events in the Catatumbo region.