Menschenrechts-bilanz der vier Jahre der Regierung Duque.

Die drei nationalen Menschenrechtsnetzwerke Alianza de Organizaciones Sociales y Afines, Coordinación Colombia-Europa-Estados Unidos und Plataforma Colombiana de Derechos Humanos, Democracia y Desarrollo haben eine  Menschenrechtsbilanz für das letzte Jahr der Regierung Duque vorgelegt. Das Erbe ist die Verschärfung der humanitären Krise.

ASK! Artikel: Aktuelle Situation des Bruno-Flusses.

Die Wasserversorgung, die Spiritualität und das Ökosystem der Wayuu als Spielball wirtschaftlicher Interessen und juristischer Auseinandersetzungen. Die von der Kohlenmine El Cerrejón durchgeführte Umleitung des Flusses Bruno hat möglicherweise schwerwiegende, ja nicht wieder gut zu machende Nachteile für die Umwelt und die Gemeinschaften, die entlang des Flusses leben, ist er doch einer der letzten grösseren Zuflüsse des Ranchería Flusses und für die Wasserversorgung von Tausenden Personen wichtig.

MRKK-Factsheets zu den Themen Frieden, Land und Menschen-rechts-verteidiger*innen

Mit diesen drei Dokumenten wollen wir einen Überblick über den Stand der Umsetzung des Friedensabkommens geben und uns dabei auf drei Themen konzentrieren. Das Friedens-Factsheet gibt einen allgemeinen Überblick über die Umsetzung des Abkommens. Im Factsheet Land analysieren wir einen der zentralen Punkte des Abkommens, die Landreform, und ziehen schließlich eine Bilanz der Situation von Menschenrechtsverteidiger*innen fünf Jahre nach der Unterzeichnung des Abkommens.

Kolumbien-aktuell No. 626 | Juli 2022

Kolumbien-aktuell No. 626 | Juli 2022

Ende Juni hat die Wahrheitskommission ihren Schlussbericht veröffentlicht, in dem sie die Resultate ihrer über dreijährigen Arbeit der Wahrheitssuche zusammenträgt. Wie Francisco de Roux, Präsident der Kommission an der Veröffentlichungsveranstaltung sagte, ist ihr Schlussbericht der Beginn eines Gesprächs ohne Angst über die Nation, die Kolumbien ist. Nur mit der Wahrheit über das Geschehene können Wunden heilen und an eine friedliche Zukunft gedacht werden. Unterdessen geht die Zusammenarbeit zwischen Glencore und ihren Tochterfirmen und den vom Bergbau betroffenen Gemeinschaften weiterhin sehr zäh voran. Tochterfirma Prodeco tut sich mit der Kommunikation zu ihrem Rückzugsplan aus ihrer Mine im Cesar weiterhin schwer. In der Guajira sind die Gemeinschaften, die wegen der Cerrejónmine umgesiedelt wurden, mit der mangelhaften Umsetzung der Umsiedlungspläne zunehmend unzufrieden.

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Kolumbien-aktuell No. 626 | Juli 2022

Kolumbien-aktuell No. 625 | Juni 2022

Im Newsletter dieses Monates geht es natürlich unter anderem um die Wahlen vom 19. Juni. Das Wahlergebnis mit Gustavo Petro als erstem linkem Präsidenten Kolumbiens ist historisch! Unser Artikel dazu bietet eine erste Einschätzung sowohl der ask! wie auch eines kolumbianischen Experten dazu – vorsichtiger Optimismus ist wohl das Schlagwort. Zudem schauen wir einmal mehr auf den Handel mit kolumbianischem Konfliktgold, einerseits mit einem Artikel über den Verfahrensstand bezüglich des Goldexporteurs CIJ Gutierrez, andererseits in einem Interview mit Carlos Morales von der Sozialbewegung CAHUCOPANA. Ausserdem wurde diesen Monat auch ein weiterer Bericht der kolumbianischen Menschenrechtsorganisationen zu den vier Jahren der Regierung Duque veröffentlicht und natürlich der lang ersehnte Bericht der Wahrheitskommission. Durchaus ein bewegter Monat also.

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