Pressemitteilung zu den Präsidentschaftswahlen: Kolumbien vor der Wahl- Frieden am Scheideweg
Im Vorfeld der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen am 31. Mai ist die humanitäre und Sicherheitslage in vielen Regionen Kolumbiens äußerst prekär. Die aussichtsreichsten Kandidat:innen stehen für zwei gegensätzliche politische Ansätze, um Frieden im Land zu erreichen: Dialog oder die „harte Hand“. Angesichts dieser unsicheren Lage kritisieren mehrere deutsche Menschenrechtsorganisationen und Hilfswerke die Pläne der Bundesregierung, sich stark aus der Friedensförderung in Kolumbien zurückzuziehen.
Berlin 18.06.Podiumsgespräch " Land, Kultur und Autonomie. Indigener Widerstand in Cauca, Kolumbien"
Podiumsgespräch in Berlin am 18.06. mit Rosalba Velasco, Vertreterin der ACIN, und Daniel Valencia Velasco, Vertreter der jungen „Guardia Indígena”. Beide werden über ihre Arbeit aus verschiedenen Blickwinkeln in Cauca berichten.
München, 20.06. Veranstaltung mit kurzen Filmbeiträgen und Gespräch mit Mitglieder der Friedensgemeinde San José de Apartadó
Seit fast 30 Jahren lebt die Friedensgemeinde San José de Apartadó nun schon gewaltfrei inmitten eines bewaffneten Konflikts in Kolumbien. Trotz Vertreibungen, Bedrohungen und Gewalt verteidigt sie ihr Land, ihre Autonomie und ein solidarisches Zusammenleben. Trotz Vertreibungen, Bedrohungen und Gewalt verteidigt die Gemeinschaft ihr Land, ihre Autonomie und ein solidarisches Zusammenleben. Mit Martha Vásquez Rivera und Germán Graciano Posso berichten zwei Mitglieder der Gemeinschaft über Menschenrechte, Friedensarbeit, Landkonflikte und den alltäglichen Widerstand.
München, 20.06.Veranstaltung mit kurzen Filmbeiträgen und Gespräch mit Mitglieder der Friedensgemeinde San José de Apartadó
Seit fast 30 Jahren lebt die Friedensgemeinde San José de Apartadó nun schon gewaltfrei inmitten eines bewaffneten Konflikts in Kolumbien. Trotz Vertreibungen, Bedrohungen und Gewalt verteidigt sie ihr Land, ihre Autonomie und ein solidarisches Zusammenleben. Trotz Vertreibungen, Bedrohungen und Gewalt verteidigt die Gemeinschaft ihr Land, ihre Autonomie und ein solidarisches Zusammenleben. Mit Martha Vásquez Rivera und Germán Graciano Posso berichten zwei Mitglieder der Gemeinschaft über Menschenrechte, Friedensarbeit, Landkonflikte und den alltäglichen Widerstand.
Berlin 18.06. Podiumsgespräch “ Land, Kultur und Autonomie. Indigener Widerstand in Cauca, KolumbieN“
Podiumsgespräch in Berlin am 18.06. mit Rosalba Velasco, Vertreterin der ACIN, und Daniel Valencia Velasco, Vertreter der jungen „Guardia Indígena”. Beide werden über ihre Arbeit aus verschiedenen Blickwinkeln in Cauca berichten.
Erklärung zum US-Militärschlag in Venezuela und Gewaltdrohungen gegen Lateinamerika
Die Militäroperation der USA in Venezuela Anfang des Jahres und die nachfolgenden Drohungen mit Militärinterventionen gegen Kolumbien, Mexiko und Kuba verstoßen gegen die UN-Charta und stellen eine gefährliche Gewalteskalation in Lateinamerika dar. Klar ist: Die internationale regelbasierte Ordnung vor weiterer Erosion zu schützen, ist auch im ureigenen Interesse Deutschlands und Europas. Die Bundesregierung sollte diese Völkerrechtsverstöße in aller Deutlichkeit verurteilen und sich energisch für den Schutz von Frieden und Menschenrechten in Lateinamerika einsetzen, erklären zwölf zivilgesellschaftliche Organisationen und Netzwerke zum Internationalen Tag des friedlichen Miteinanders am 28. Januar 2026.
Militärjustiz trägt weiter zu Straflosigkeit bei – Neuer Bericht von Amnesty International
Das Militärjustizsystem in Kolumbien untersucht weiter mutmaßliche Menschenrechtsverletzungen und Völkerrechtsverstöße durch staatliche Sicherheitskräfte wie Tötungsdelikte, obwohl dies internationale Standards ausdrücklich verbieten. Konflikte über die Zuständigkeit für Straftaten zwischen der ordentlichen und der Militärjustiz verzögen Strafverfahren oft über Jahre und beeinträchtigen so die Rechte von Überlebenden und Angehörigen auf Wahrheit, Gerechtigkeit und Wiedergutmachung. Amnesty International fordert, dass der kolumbianische Staat die Zuständigkeit der Militärjustiz klar auf Angehörige der Streitkräfte im aktiven Dienst und ausschließlich auf Verstöße gegen die militärische Ordnung begrenzt.
Studie: Zwangsvertreibungen im Kontext des bewaffneten Konflikts
In verschiedenen Regionen Kolumbiens ist Vertreibung noch immer ein wiederkehrendes Phänomen, das verschiedene Gründe hat. Die Journalistin Gina Morelo forscht in dieser Studie zur Geschichte und den aktuellen Gründen für die Vertreibung in Kolumbien.


