Aktuelles

Köln, 05.11.21: Mafiöser Staat und sozialer Aufstand: Abend mit Filmausschnitten und dem Regisseur der Doku-Serie „Matarife“ Film

Köln, 05.11.21: Mafiöser Staat und sozialer Aufstand: Abend mit Filmausschnitten und dem Regisseur der Doku-Serie „Matarife“ Film

Die Internet-Doku-Serie „Matarife“ schlug in Kolumbien wie eine Bombe ein. Mit ihr deckt der Autor Mendoza die kriminellen Verstrickungen der kolumbianischen Regierungen mit dem Drogenhandel und den Paramilitärs auf. Gespräch mit dem im Exil lebenden Daniel Mendoza (Übersetzung ins Deutsche) Filmausschnitte (spanisch mit engl. Untertiteln) und musikalische Beiträge.

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Kolumbien-aktuell No. 617 | September 2021

Kolumbien-aktuell No. 617 | September 2021

Diesen Monat sind es fünf Jahre seit der Unterzeichnung des Friedensabkommens zwischen der kolumbianischen Regierung und der FARC. Gleichzeitig ziehen die kolumbianischen Menschenrechtsplattformen wiederum eine Jahresbilanz der Regierung Duque – wie zu erwarten keine positive. Obwohl wegen der Repression der Bevölkerung massive internationale Kritik an der kolumbianischen Regierung geübt wurde, scheint es nicht genug gewesen zu sein, um wirkliche Veränderungen zu bewirken. Umso wichtiger bleibt es, dass wir uns gemeinsam hier in der Schweiz dafür engagieren, dass die kolumbianische Zivilbevölkerung auch bei uns eine Stimme erhält. Diesen und die nächsten Monate informiert die ask! an verschiedenen Veranstaltungen, mit Artikeln und auf Facebook über die Fortschritte und Rückschritte des Friedensabkommens und aktuelle Geschehnisse.

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Kolumbien-aktuell No. 617 | September 2021

Kolumbien-aktuell No. 616 | August 2021

Die Menschenrechtssituation befindet sich zwar im Keller, aber viele Menschen zeigen auch in ihrem Alltag und mit erfinderischen Protestarten, dass wir nie aufgeben dürfen und immer Hoffnung besteht. Während in den grossen Städte die Proteste (durchaus mit Recht) die Aufmerksamkeit auf sich lenken, betrüben Nachrichten aus dem ländlichen Nariño, wo fast täglich Minderjährige rekrutiert werden – praktisch unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit. Und während sich hohe Politiker rund um die Regierung von einem Skandal zum nächsten schleppen, kämpfen Kokabauern und -bäuerinnen um ihr Überleben. Obwohl der Kokainhandel boomt, sind sie immer die Letzten im Umzug und bekommen sowohl die Strafen wie auch die Glyphosatbesprühungen direkt zu spüren. Und doch – aufgeben ist keine Option.

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