Lesung aus Roman „Marielas Traum“ in Aachen, Mönchengladbach, Heidelberg, Berlin

 

„Eher fließt Wasser flussaufwärts, als dass ein Vertriebener sein Land zurückbekommt – oder dass ein General für seine Verbrechen ins Gefängnis geht“, sagt der alte Eugenio, Marielas Vater.
Vertreibung, Landraub sowie der Kampf für Gerechtigkeit und Rückkehr in Kolumbien verdichtet der Roman „Marielas Traum“ zu einem Polit-Thriller.

Schon Marielas Eltern haben an den Ufern des Chitandó, im kolumbianischen Dschungel, ein Stück Land urbar gemacht. Doch Paramilitärs dringen in die Region vor. Brutal vertreiben die bewaffneten Männer die Menschen aus Marielas Dorf. Und Oberst Montenegro und sein Verbündeter Héctor setzen alles daran, dass die Dorfbewohner niemals an den Chitandó zurückkehren.

Doch Mariela und die Ihren sind nicht allein. Der Anwalt Felipe hilft ihnen, das Recht auf ihr Land einzuklagen. Felipe will die Verantwortlichen für Mord und Vertreibung vor Gericht bringen. Damit fordert er mächtige Interessen heraus. Wie gefährlich das ist, erkennt auch die junge Deutsche Beata. Sie war nur für ein Praktikum bei Felipe nach Kolumbien gekommen. Aber die Menschen vom Chitandó wachsen Beata ans Herz. Und ihr wird klar, dass die Palmölplantagen, die auf dem geraubten Land angelegt werden, auch für den europäischen Markt produzieren.
Lesung und Gespräch mit der Autorin Alexandra Huck im Mai:

Aachen, 04.05.
Mönchengladbach, 05.05.
Heidelberg, 08.05.
Berlin-Weißensee, 20.05.
genaue Angaben zu Ort und Zeit s.
https://www.facebook.com/Marielas.Traum
www.alexandrahuck.de