Flaminio Onogama Gutiérrez, Sprecher der indigenen Gemeinschaft der Emberá Chamí im Südwesten Kolumbiens, befindet sich in Lebensgefahr. Seine beiden Neffen, die ebenfalls Vertreter ihrer indigenen Gemeinschaft waren, wurden bereits umgebracht.
Flaminio Onogama Gutiérrez, Sprecher der indigenen Gemeinschaft der Emberá Chamí im Südwesten Kolumbiens, befindet sich in Lebensgefahr. Seine beiden Neffen, die ebenfalls Vertreter ihrer indigenen Gemeinschaft waren, wurden bereits umgebracht.
Am 17. Dezember kamen bewaffnete Personen zum Haus der Kleinbäuerin und Aktivistin Olga Lucía Quintero in der nordöstlich gelegenen Stadt Cúcuta und suchten nach ihr. Ein weiterer Kleinbauer, der derselben Organisation angehört, war am 2. Dezember tot aufgefunden worden.
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Am 2. Dezember wurde Jorge Eliécer Calderón in der kleinen Ortschaft Campo Seis im Kreis Tibú des Departamento Norte de Santander getötet. Er war Kleinbauer und Mitglied der Kleinbauernvereinigung von Catatumbo (Asociación Campesina del Catatumbo – ASCAMCAT).
Im Norden Kolumbiens bedrohen Paramilitärs Angehörige afro-kolumbianischer Gemeinschaften. Sie waren von ihrem Land vertrieben worden und werden bedroht, weil sie versuchen, dorthin zurückzukehren.
Im Nordwesten Kolumbiens wurde ein Gemeindesprecher getötet, der seine Rückkehr in die Gemeinde Ituango plante. Von dort sind hunderte GegnerInnen eines Staudammprojekts vertrieben worden.
Das Netzwerk für das Leben und die Menschenrechte, Cauca klagt vor der nationalen und der internationalen Öffentlichkeit die Ermordung der Menschenrechtsverteidigerin und Bauernaktivistin ADELINDA GOMEZ GAVIRIA an.
ua von ai: Der kolumbianische Menschenrechtler Danilo Rueda hat am 22. August in der Hauptstadt Bogotá eine Morddrohung erhalten. Sein Leben ist in Gefahr. Drohungen gegen weitere Mitglieder von Comisión Intereclesial de Justicia y Paz sowie SprecherInnen der Gemeinden im Gebiet der Flüsse Curvaradó und Jiguamiandó.