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ZWISCHEN HOFFNUNG UND BEDROHUNG IN KOLUMBIEN: GEFÄHRLICHER EINSATZ VON MENSCHENRECHTSVERTEIDIGER*INNEN

ZWISCHEN HOFFNUNG UND BEDROHUNG IN KOLUMBIEN: GEFÄHRLICHER EINSATZ VON MENSCHENRECHTSVERTEIDIGER*INNEN

Kolumbien gilt als das gefährlichste Land für Menschenrechtsverteidiger*innen (MRV) weltweit. Auch die Anerkennung ihrer Arbeit durch die Regierung unter Präsident Gustavo Petro und Maßnahmen zum Schutz von MRV haben die Gewalt bisher nicht einschränken können: Laut zivilgesellschaftlichen Angaben wurden allein im Jahr 2024 mindestens 157 MRV ermordet, die meisten davon in den Departements Antioquia, Arauca, Cauca und Valle del Cauca.(1)

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Kolumbiens Friedensprozesse in der Krise

Kolumbiens Friedensprozesse in der Krise

Die Friedensprozesse in Kolumbien stecken in der Krise: Die Umsetzung des 2016 unterzeichneten Abkommens zwischen der Regierung und der ehemals größten Guerilla-Gruppe FARC weist weiter große Lücken auf. Gespräche mit anderen bewaffneten Gruppen stecken fest oder sind gescheitert. Maßnahmen um wesentliche Konfliktursachen wie die soziale Ungleichheit und Straflosigkeit zu überwinden, stellen das Land vor große
Herausforderungen und stoßen auf Widerstände in der stark polarisierten Gesellschaft.

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Menschenrechtslage in Kolumbien 2024 – MRKK-Kurzbericht und Empfehlungen an die Bundesregierung

Menschenrechtslage in Kolumbien 2024 – MRKK-Kurzbericht und Empfehlungen an die Bundesregierung

Punktuelle Fortschritte, kaum strukturelle Verbesserungen: Die Menschenrechtsbilanz der seit August 2022 amtierenden Regierung Petro fällt gemischt aus. Dies zeigt ein neues Aide-Mémoire zu Kolumbien, das Mitglieder der Deutschen Menschenrechtskoordination Kolumbien (MRKK) anlässlich eines Gespräch des Forum Menschenrechte mit Außenministerin Annalena Baerbock am 27. August 2024 vorgelegt haben. Die Organisationen analysieren darin wesentliche Menschenrechts-Herausforderungen in Kolumbien und formulieren konkrete Empfehlungen an die Bundesregierung. Das Aide-Mémoire wurde Außenministerin Baerbock zusammen mit rund 80 weiteren Länder- und Themen-spezifischen Aide-Mémoires übergeben.

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Polizei- und Militär-Reformen in Kolumbien – Briefing der MRKK

Polizei- und Militär-Reformen in Kolumbien – Briefing der MRKK

Polizei und Militär in Kolumbien sind bis heute für zahlreiche Menschenrechtsverletzungen verantwortlich. Wirkliche Reformen des Sicherheitssektors haben bisherige Regierungen vermieden. Seit 2021 führt die Bundesregierung zwei Kooperationen mit Polizei und Militär in Kolumbien durch. Die Projekte müssen strikt an verbindliche menschenrechtliche Vorgaben geknüpft werden. Dafür formuliert ein Briefing der Deutschen Menschenrechtskoordination Kolumbien (MRKK) klare und konkrete Anforderungen.

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