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Veröffentlichungen

VERÖFFENTLICHUNGEN

Kolumbien-aktuell No. 620 | Januar 2022

Kolumbien-aktuell No. 620 | Januar 2022

Das neue Jahr ist bereits intensiv gestartet und so ist auch dieser Newsletter voll mit diversen Neuigkeiten. Während es im Norden Kolumbiens Pläne für eine neue Kohlemine gibt, verabschiedet Duque ein Umweltschutzgesetz, das es in sich hat. Zudem hat das Verfassungsgericht einmal mehr der Drogenbekämpfung mit Glyphosat-Sprühflügen einen Riegel geschoben. In einem Artikel schauen wir hin, was JEP, CEV &Co. bereits alles für die Wahrheit ans Licht gebracht haben und gewinnen mit einem Interview gleich noch eine Insider-Perspektive aus der CEV. Zum Schluss haben wir wiederum eine Reihe spannender Artikel (und diesmal auch Audio-Beiträge) zusammengestellt, wo Stimmen aus der kolumbianischen Zivilgesellschaft zum Wort kommen.

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Pressemitteilung: SOS: Weitere Indigene in Kolumbien ermordet

Pressemitteilung: SOS: Weitere Indigene in Kolumbien ermordet

Die pax christi Kommission „Solidarität Eine Welt“ und „kolko-Menschenrechte für Kolumbien“ trauern um drei weitere Indigene aus dem Volk der Nasa, die zu unseren Partnerorganisationen gehören und fordern effektive Schutzmaßnahmen für die bedrohten Gemeinden.

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Kolumbien-aktuell No. 620 | Januar 2022

Kolumbien-aktuell No. 619 | November/Dezember 2021

Das zu Ende gehende Jahr 2021 scheint leider das gewalttätigste seit der Unterzeichnung des Friedensabkommens zu werden. Die Umsetzung des Friedensabkommens kommt weiterhin nur schleppend voran. Nach einem Drittel der Zeit für die Umsetzung des Abkommens sind Kapitel wie politische Partizipation oder die Integrale Agrarreform aber auch die Bestimmungen zur Drogenpolitik immer noch wenig fortgeschritten. Die Regierung Duque scheint sich weiterhin vor allem auf die Kritiker der Gewaltspirale und Menschenrechtskrise einzuschiessen statt wirklich an Lösungen zu arbeiten. Trotzdem gibt es zum Jahresende auch ein paar gute Nachrichten: Dank der Beharrlichkeit vieler Organisationen kommt immer wieder ein Stückchen Wahrheit ans Licht, die kolumbianische Justiz sorgt immer wieder für Gerechtigkeit und die FARC wurden endlich von der US-Terrorliste entfernt.

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Dossier: Deutsche Unternehmen und der Hidroituango-Staudamm. verletzungen der Menschenrechte an Kolumbiens größtem Staudamm. Unternehmen verstoßen gegen die sorgfaltspflichten.

Dossier: Deutsche Unternehmen und der Hidroituango-Staudamm. verletzungen der Menschenrechte an Kolumbiens größtem Staudamm. Unternehmen verstoßen gegen die sorgfaltspflichten.

Die Flutkatastrophe am Hidroituango-Staudamm im Frühjahr 2018 hat Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden an Kolumbiens größter Baustelle international in den Fokus gerückt. Dabei sind Straftaten im Zusammenhang mit dem Großprojekt bereits seit Jahren öffentlich bekannt und umfassend dokumentiert. Betroffene und Menschenrechtsverteidiger*innen, die Widerstand gegen das Projekt leisten und sich für ihre Rechte einsetzen, werden bedroht und ermordet. Deutsche Unternehmen hielt das nicht davon ab, Hidroituango mit Krediten, Rückversicherungen, Elektronik und Hydraulik zu versorgen.

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