The European organisations grouped in Oidhaco (Office for Human Rights in Colombia) express their deep concern about the recent events in the Catatumbo region.
The European organisations grouped in Oidhaco (Office for Human Rights in Colombia) express their deep concern about the recent events in the Catatumbo region.
In der Region Magdalena Medio im Norden Kolumbiens sind derzeit zivilgesellschaftliche Organisationen stark bedroht. Gefährdet sind FEDEPESAN – Verband für traditionelle Fischerei, Umweltschutz und Tourismus im Departement Santander (Federación de Pescadores artesanales, ambientalistas, y turísticos del departamento de Santander – FEDEPESAN) und die Organisation CREDHOS (Corporación Regional para la Defensa de los Derechos Humanos). Deshalb ruft Amnesty International dazu auf, sich an dieser Eilaktion zu beteiligen. Frist: 9 April 2025.
Aufgrund der Untätigkeit des Staates bei gewaltsamem Verschwindenlassen nehmen viele Familien die Suche nach ihren Angehörigen selbst in die Hand. Meist sind es Frauen, die diese schwierige Aufgabe übernehmen: Auf eigene Faust. Mit Gästen aus Mexiko und Kolumbien werden wir am 20.01. in Berlin über diese Erfahrungen sprechen.
In Kolumbien suchen vor allem Frauen nach ihren Angehörigen, die Opfer des gewaltsamen Verschwindenlassens geworden sind. Sie sind wegen ihrer Suche mit Drohungen und Gewalt konfrontiert. Amnesty International hat am Beispiel der Stiftung Nydia Erika Bautista (FNEB) das feindselige Umfeld der „buscadoras“ dokumentiert. Im Juni 2024 wurde vom kolumbianischen Kongress das “Ley de Mujeres Buscadoras” verabschiedet, das diesen Frauen besonderen Schutz und Anerkennung zusichert. Der Bericht empfiehlt der Regierung, das Gesetz zügig umzusetzen.
Amnesty International hat eine Briefaktion zum Schutz der Fundación Nydia Erika Bautista (FNEB) gestartet und fordert die Staatsanwaltschaft auf, eine Untersuchung der Übergriffe auf die FNEB einzuleiten und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen.
Punktuelle Fortschritte, kaum strukturelle Verbesserungen: Die Menschenrechtsbilanz der seit August 2022 amtierenden Regierung Petro fällt gemischt aus. Dies zeigt ein neues Aide-Mémoire zu Kolumbien, das Mitglieder der Deutschen Menschenrechtskoordination Kolumbien (MRKK) anlässlich eines Gespräch des Forum Menschenrechte mit Außenministerin Annalena Baerbock am 27. August 2024 vorgelegt haben. Die Organisationen analysieren darin wesentliche Menschenrechts-Herausforderungen in Kolumbien und formulieren konkrete Empfehlungen an die Bundesregierung. Das Aide-Mémoire wurde Außenministerin Baerbock zusammen mit rund 80 weiteren Länder- und Themen-spezifischen Aide-Mémoires übergeben.