Köln 17.07.: Paremos la Mina – Der Kampf gegen den Steinkohle-Abbau in Kolumbien

Die deutschen Steinkohle-Kraftwerke werden mit Steinkohle aus aller Welt betrieben. Kolumbien ist einer der großen Exporteure für die deutsche Stromproduktion. Was der Abbau für die lokale Bevölkerung bedeutet, schildert eine Aktivistin einer afro-kolumbianischen Gemeinde, die aufgrund des Kohleabbaus von gewaltsamer Vertreibung betroffen ist.

Die Bergbauunternehmen Drummond und Prodeco begannen ihre Aktivitäten in den 1990er Jahren in Cesar.In diesen Gebiet haben Paramilitärs mehr als 59.000 Menschen vertrieben und über 3.100 Menschen ermordet. Im Jahr 2013 wurden mehrere Männer mit Beziehungen zum Paramilitär wegen des Mordes an Drummond-Gewerkschaftern in Kolumbien verurteilt. In dem Prozess belasteten sie Drummond-Führungskräfte schwer. Die meisten Menschen, die vertrieben wurden, blieben bis heute ohne Unterstützung.
Auch für die ökologische Zerstörung wird bis heute kaum Verantwortung  übernommen. Trotz der gewaltiätigen Repression leisten viele Menschen  Widerstand gegen den Kohleabbau.

Dienstag | 17.07.2018 | 20:00 | Bürgerzentrum Ehrenfeld (BüZe) |Venloer
Straße 429

s. auch: http://www.ausgeco2hlt.de/2018/06/14/%e2%80%9econnecting-the-movements-%e2%80%93-warum-die-klimakrise-mehr-als-ein-%c3%b6ko-thema-ist-%e2%80%9c/